Diabetes – zugehörigen Symptome zur Zuckerkrankheit erkennen

Diabetes mellitus, im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Zuckerkrankheit bezeichnete Erkrankung, ist seit vielen Jahrzehnten gerade in Mitteleuropa auf dem Vormarsch und lässt immer mehr Menschen unter einer Vielzahl von Symptomen leiden. Die Krankheit, bei der in abnormer Weise dauerhaft zu viel Glucose im Blut des Menschen unterwegs ist, lässt sich dabei in zwei Kategorien einteilen.Eine von Geburt an vorhandene Diabetes sowie eine, die erst im Laufe des Lebens erworben wird. Wurde hierbei noch vor ein oder zwei Jahrzehnten von Altersdiabetes gesprochen, ist dieser Begriff heutzutage nicht mehr ganz passend, da schon junge Menschen in den ersten Jahrzehnten ihres Lebens zu Diabetikern werden und fortan lebenslang eine strikte Lebensweise führen müssen. Umso wichtiger ist es daher, frühzeitig drohende Symptome einer sich ankündigenden Diabetes zu erkennen.

Worum es sich bei der Diabetes handelt

Kohlenhydrate spielen in der Ernährung des Menschen vorrangig deshalb eine Rolle, weil sie vom Körper in Glucose umgewandelt werden. Diese sind als schneller Energieträger unverzichtbar, vor allem kann das Gehirn nicht auf andere Formen von Energieträgern zugreifen. Zur Aufnahme der Glucose in die Körperzellen wird allerdings Insulin benötigt, dass bei einem gesunden Menschen in ausreichender Weise in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Bei der Diabetes ist diese Produktion gestört, zu viel Glucose ist somit im Blut und zeigt deshalb die Symptome der Diabetes, die vielfältig und intensiv das menschliche Leben beeinflussen. Vielfach diskutiert wird auch, inwieweit eine sehr „süße“ Lebensweise dafür sorgt, dass der Glucosespiegel eines Menschen dauerhaft über dem normalen Niveau liegt. Zwar ist diese These noch nicht medizinische Lehrmeinung, könnte allerdings einen Erklärungsansatz darstellen, warum in den letzten Jahrzehnten auch jüngere Menschen immer häufiger von der Diabetes betroffen sind.

Typische Symptome bei einer Diabetes

Die Diagnose einer im Laufe des Lebens erworbenen Diabetes fällt eher schwer, da sie sich durch diffuse Symptome auszeichnet und eher schleichend eintritt. Bei vielen Patienten, in deren Leben Diabetes II festgestellt wird, wussten über Jahre hinweg nichts von einer solchen Disposition, können jedoch im Nachhinein verschiedene Beschwerden und Symptome mit diesem Krankheitsbild in Verbindung bringen. Häufig gehören Schwäche und Müdigkeit zu den Symptomen der Erkrankten, auch gelegentliche Sehstörungen oder die häufigere Neigung zu Grippen und anderen Infekten können ein Indiz für die Erkrankung sein.

Manche Symptome wie ein starker Durst oder eine immense Gewichtsabnahme werden klassischerweise mit der Diabetes in Verbindung gebracht, treten jedoch bei solchen Erkrankten nur selten auf, die im Laufe des Lebens Diabetes erworben haben. Sollte individuell der Verdacht auf Diabetes bestehen, sollte nicht zwingend damit gerechnet werden, dass diese auch von einem Arzt als solche diagnostiziert wird. Viele Patienten kennen das Leid, oftmals erst nach Jahren und durch Zufall zu der Diagnose Diabetes gekommen zu sein. Sollte individuell der Verdacht auf eine solche Erkrankung bestehen, lässt sich jedoch vorbeugend mancher Schritt unternehmen, um die Beschwerden zu lindern.

Was sich gegen die Symptome einer Diabetes unternehmen lässt

Ist die Diabetes erst einmal diagnostiziert, nimmt dies Einfluss auf das gesamte Leben. Eine strenge Diät ist hierbei ebenso zu berücksichtigen wie die regelmäßige Zuführung von Insulin in Form von Spritzen, falls die Bauchspeicheldrüse dieses nicht in einem ausreichenden Maß selbst herstellen kann. Eine Umstellung der Lebensgewohnheiten und Anpassung an eine vermeintliche Erkrankung mit Diabetes kann zur Linderung der Symptome oftmals mehr beitragen, als über Jahre hinweg von Arzt zu Arzt zu laufen und eine nicht angemessene Diagnose zu erhalten. Unabhängig hiervon ist eine professionelle Abklärung allerdings wünschenswert.